The Jungle Book: Erste Kritiken und die deutschen Synchronstimmen

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Steht uns da bereits der nächste Kracher aus dem Hause Disney bevor? In einer Woche erleben wir den Kinostart von Disneys Realverfilmung von „The Jungle Book“ – und es wird spannend, denn blickt man in die USA und auf die ersten Stimmen, so könnte man seine Vorfreude doch ziemlich nach oben schrauben – wenn sie nicht schon längst dort gewesen sind.

Vor wenigen Tagen gab es allererste Pressevorführungen und die große Premiere zur neuen Adaption von „The Jungle Book“ in Los Angeles – und kaum war der Film vorbei, stand Twitter nicht mehr still. Kritiker, Stars und weitere Gäste überschlagen sich vor Enthusiasmus über Disneys dritte Adaption des bekannten Romanstoffes von Rudyard Kipling:

Bestes 3D seit Avatar, großartige Visual Effects – manche gehen sogar soweit und bezeichnen ihn als bislang besten Film des Jahres. Das ist natürlich eine Hausnummer, die man erstmal erreichen muss. Bei IMDb ist „The Jungle Book“ jetzt schon bei 8,7, bei Rotten Tomatoes sogar bei 100 %. Ein wenig nüchterner gehen die Deutschen heran – schließlich gehört „Das Dschungelbuch“ zu den liebsten Disney-Klassiker hierzulande: Filmstarts vermisst das Herz des Films, auch wenn die Neuverfilmung von Regisseur Jon Favreau als „reizvoll“ bezeichnet wird. Filmfutter kritisiert die „falschen Schwerpunkte“ im Drehbuch, lobt jedoch das actionreiche Finale.

Im englischen Original werden auch die Performances von Schauspielergrößen wie beispielsweise Bill Murray als Balu, Scarlett Johansson als Schlange Kaa oder Idris Elba als Shir Khan besonders gelobt. Doch wer spricht in Deutschland die Dschungeltiere?

Disney Deutschland möchte natürlich mithalten und hat eine illustre Riege deutscher Schauspieler für die deutsche Version von „The Jungle Book“ gewinnen können: Bär Balu wird in der deutsche Fassung von Urgestein Armin Rohde („Lola rennt“) verkörpert. Als Panther Bagira wird Joachim Król Mowgli beschützen. Christian Berkel („Das Experiment“, „Der Untergang“) wird als König Louie die Ehre haben, die deutsche Version von „Ich wär‘ so gern wie du“ zum Besten zugeben.

Als Schlange Kaa („Romy“, „Jesus liebt mich“) darf Jessica Schwarz den kleinen Mowgli bezirzen, während Ben Becker („Comedian Harmonists“), der übrigens großer Fan des „Micky Maus“-Magazins ist, dem kleinen Waisenjungen das Fürchten lehren wird. Im Wolfsrudel wird man ebenfalls auf bekannte Schauspieler treffen: Heike Makatsch und Justus von Dohnányi werden die Wölfe Raksha und Akela verkörpern.

Eine schöne Runde – daher darf man hoffen, dass die deutsche Besetzung mit ebenso hohem Elan an die Sache herangeht als die amerikanischen Sprecher. Ich sitze sicherlich am ersten Abend schon sehr gespannt im Sitz, um zu sehen, ob die Realverfilmung dem großen Vorabhype aus den USA auch gerecht wird. Falls ja, hat Disney ein noch stärkeres Jahr vor sich als bereits schon vermutet.

THE JUNGLE BOOK
Ab 14. April in deutsche Kinos

2 Gedanken zu „The Jungle Book: Erste Kritiken und die deutschen Synchronstimmen

  1. Ich hab zum Glück kaum etwas vom Hype mitbekommen, aber war gestern ebenfalls hin und weg. Hab mir nicht viel erwartet, aber tatsächlich tun dem Stoff die Änderungen im Vergleich zum Zeichentrick-Klassiker richtig gut. Der Film macht immer noch mächtig Spaß, reißt einen aber im Vergleich zum „Original“ von Anfang bis Ende mit. Es war definitiv die richtige Entscheidung, sich mehr Zeit für die Charaktere zu nehmen.

    Ich könnt ihn schon wieder sehen!

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