LIGHTYEAR: Aminata Belli im Interview über ihre erste Synchronrolle

Kommt mit auf eine spannende Mission durch das Weltall. Im neuen Pixar Film LIGHTYEAR begleiten wir den echten Space Ranger Buzz Lightyear auf ein besonderes Abenteuer. Im exklusiven Interview erzählt Moderatorin Aminata Belli über ihre Beziehung zu Pixar und ihre allererste Synchronrolle überhaupt in LIGHTYEAR.

Mit LIGHTYEAR geht’s ab ins endlose Weltall und darüber hinaus. Buzz Lightyear, die neunmalkluge Robo-Katze Sox und seine tollpatschige Crew tauchen ab in fremde Galaxien. Dabei möchte der junge Space Ranger hoch hinaus. Mit seinem Spaceshuttle startet er, um die unendlichen Weiten des Weltraums zu erkunden. Leider klappt das nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. Er strandet mit seiner Crew auf einem fremden Planeten. Um von dort wieder wegzukommen, setzt er so einige Raumschiff-Hebel in Bewegung. Doch leider gibt es immer neue Überraschungen, die seine Mission gefährden. Und als wäre das nicht genug, ist er auch noch mit einem etwas chaotischen Haufen Anfänger unterwegs, die die Sache zusätzlich erschweren.

Disney Deutschland besetzt seit vielen Jahren einige Synchronsprecherinnen und Synchronsprecher mit bekannten Gesichtern. Moderatorin Aminata Belli darf bei LIGHTYEAR eine der vielen Charaktere sprechen. Sie spricht eine Offizierin aus der Space Ranger Crew von Buzz Lightyear. Im Exklusiv-Interview erzählt sie uns u. a. über ihre Beziehung zu Pixar und mehr über ihre erste Synchronarbeit im neuesten Pixar Animationsfilm.

Pixar IST für viele mit Erinnerungen verbunden, weil sie mit den Filmen aufgewachsen sind. Was bedeutet für dich Pixar? 

Aminata Belli: Pixar bedeutet für mich auf jeden Fall die Möglichkeit, in andere Welten abzutauchen. Und ganz tolle Figuren, die einem irgendwie so viel mitgeben. Ich habe das Gefühl, es gibt ganz viele Figuren, die einem auch so in Erinnerung geblieben sind. Die man richtig ins Herz geschlossen hat und die einen irgendwie so ein bisschen begleiten – auch weiterhin.

Und Pixar steht vor allem auch für Qualität – zumindest für mich. Was ist der große Unterschied für dich von einem Pixar-Film zu anderen Animationsfilmen?

Aminata Belli: Ich glaube die Liebe zum Detail. Bei Disney+ gibt es immer Specials, wo du sehen kannst, wie was gemacht wurde. Und da merkt man einfach so sehr, was dahintersteckt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Pixar sich da ja abhebt. Dass man einfach merkt: Wo Pixar draufsteht, ist Pixar drin.

Ja, und jetzt bist du selbst Teil eines Pixar Films nämlich LIGHTYEAR. Hattest du vorher schon Berührungspunkte mit TOY STORY? 

Aminata Belli: Ich hatte vorher Berührungspunkte mit TOY STORY Auf jeden Fall als Kind. Ich habe den Film des öfteren gesehen und sehr gemocht. Ich habe irgendwie gedacht, jeder Mensch kennt TOY STORY. Aber ich habe jetzt auch gemerkt: Es gibt auch Leute, die haben Toy Story nicht gesehen. Das ist auch okay. (lacht)

Das ist eine ganz schöne Premiere für dich: Denn das ist auch dein erster Synchronjob in einem Animationsfilm. Wie bist du zu LIGHTYEAR gestoßen?

Aminata Belli: Ich hatte das enorme Glück, dass Pixar beziehungsweise Disney zu mir gekommen ist und mich gefragt hat, ob ich das machen möchte. Also was eine Ehre, was für ein Glück, was für ein Privileg! Ich freue mich sehr darüber. Ich habe da nichts weiter für gemacht als vorher. Ganz viele andere Sachen und da quasi auf mich aufmerksam gemacht, denke ich.

Synchronsprechen wird in meinen Augen oftmals unterschätzt, weil man hier nicht zuletzt alles über seine eigene Stimme transportieren muss – Stimmungen, Intentionen. Wie hast du dich auf deinen ersten Synchronfilmjob vorbereitet?

Aminata Belli: Du hast wirklich recht, man unterschätzt auf jeden Fall die Arbeit. Ich fand es sehr spannend zu sehen, dass man auf so viele Dinge gleichzeitig achten muss. Wann fängt man an zu atmen? Und wann hört man auf? Wann atmet man dann zwischendrin? Wie macht man den Text? Und man muss sich ja auch dazu noch bewegen. Eine Stimme ist noch mal anders, wenn du eine Bewegung dabei hast oder halt nicht. Da kommen sehr viel Dinge zusammen, die man auch erst mal koordinieren muss.

Und es war sehr gut und ich glaube, ich hätte mich darauf gar nicht so vorbereiten können. Für meinen Job als Moderatorin oder Reporterin, was ich eigentlich mache, hatte ich mal Sprechtraining. Und ich habe auch Übungen gemacht und gelernt, um seine Stimmbänder quasi aufzuwärmen und bereit zum Sprechen zu sein. Das kannte ich schon. Aber an sich bin ich da einfach reingeworfen worden und habe es dann gemacht – mithilfe der Regie natürlich und habe Anweisungen bekommen.

Gab es da Momente, wo du sagst: „Das ist eine ganz schöne Herausforderung!“? Und wenn ja, welche?

Aminata Belli: Ich fand es tatsächlich herausfordernd oder spannend. Wenn ich moderiere, dann kann ich mir einen Satz angucken oder einen Text einmal lesen. Und ich drehe mich zur Kamera und kann diesen einfach moderieren. Ich musste dann nicht noch mal drauf schauen. Wenn es dein Job ist, kannst du das ja eigentlich einfach so machen.

Hier habe ich gemerkt: Ich kann nicht einfach den einen Satz lesen, mich umdrehen und auf das alles andere achten, was noch passiert. Ich muss mir viel länger den Text nochmal merken, weil, weil man gleichzeitig auf so viele Dinge achten muss. Also da war ich überrascht von mir selbst, weil ich gedacht hätte: Ich lese den Text einmal, ich kenne den Einsatz und kann gleichzeitig auf alles andere auch achten. Spoiler: Kann man nicht.

Nun, du hast gambische Wurzeln, dein Vater kommt aus Gambia. Jetzt finde ich bei LIGHTYEAR toll, dass man hier in der Crew auch sehr auf Diversität geachtet hat. Etwas, was man in den vergangenen Disney und Pixar Filmen sehr oft sehen konnte. In unserer Kindheit war das nicht Gang und Gebe. Heute jedoch schon – wie fühlt sich das an?

Aminata Belli: Für mich fühlt sich richtig toll an, dass jetzt Filme und Projekte generell diverser werden. Vor allem weiß ich, dass es für Kinder so super wichtig ist. Bei KÜSS DEN FROSCH gab es die erste schwarze Prinzessin. Ich glaube, das war 2009, wenn ich mich nicht irre – also schon relativ spät. Deshalb freue ich mich, dass es jetzt sehr viel diverser ist als in meiner Kindheit.

Das Wichtigste ist mitunter Repräsentation. Es ist wichtig, dass Kinder ins Kino gehen und sich sehen und nicht nur Menschen sehen, die nicht aussehen wie sie. Egal, wo sie hingehen. Das ist ganz schlimm für Kinder und tatsächlich nicht gut. Deshalb ist es so wichtig und schön, dass das jetzt passiert. Und ja, nicht erst seit jetzt, sondern schon länger. Aber einfach auch in anderen Formen von Diversität, da so viel passiert.

Was ebenfalls anders ist: Wir haben mit LIGHTYEAR den ersten Science-Fiction-Film. Und zwar einen ernsthaften Science-Fiction Film mit Thriller-Elementen. Was macht für dich persönlich diesen Pixar Film so besonders?

Aminata Belli: Ich finde, man sieht in dem Film ganz besonders – wie du schon erwähnt hast -, die Arbeit von Pixar und die Detailverliebtheit. Das ist richtig krass. Es sind so tolle Bilder und es sieht so echt aus. Es gibt eine Szene, da denkst du, du fliegst selbst gerade durchs Weltall. Das ist so echt. Es nimmt dich richtig mit und es ist eine Welt, die komplett neu eröffnet wird, wo du so richtig eintauchen kannst. Und das finde ich ganz faszinierend.

Es macht total Spaß, das zu sehen und ich freue mich auch schon, den dann endlich auf der großen Leinwand zu sehen, weil ich ja den Film schon gesehen habe. Vorher natürlich, aber nicht im Kino auf einer großen Leinwand, sondern auf auf einer kleineren Leinwand. Größer als ein Fernseher, aber nicht ganz so groß. Und da freue ich mich sehr. Aber ich glaube, das wirkt dann noch mal noch intensiver. Das finde ich so toll, dass es jetzt der erste Pixar Film ist, der wieder im Kino zu sehen sein wird. Das finde ich voll gut.

Jetzt hast du nochmal richtig die Chance, die Werbetrommel zu rühren. Warum sollten die Leute da draußen, unbedingt sich LIGHTYEAR ansehen?

Aminata Belli: Man sollte auf jeden Fall LIGHTYEAR sehen, weil es eine ganz tolle, spannende Geschichte ist, von der man aber auch sehr viel lernen kann, was das Leben betrifft. Und vor allem ist es ein Abenteuer, das man nicht verpassen sollte, weil es gerade jetzt, in dieser Zeit so schön ist, einfach mal abzutauchen in einer anderen Welt und das alles aufzusaugen, was da passiert.

Vielen Dank an Aminata Belli für das tolle Interview zu Disney•Pixars LIGHTYEAR!

Seht hier auch das komplette Interview zu LIGHTYEAR mit Moderatorin Aminata Belli in voller Länge:

LIGHTYEAR
Ab 16. Juni 2022 exklusiv im Kino

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Bilder: Hanna Boussouar / Disney/Pixar

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