Disneys „Winnie Puuh“ erhält Realverfilmung


Wow, wer hätte gedacht, dass wir innerhalb weniger Wochen so viele News hinsichtlich Realverfilmungen von Disney wie Die Schöne und das Biest oder Mulan hören werden: Nun berichtet Deadline.com, dass auch der Kinderbuchklassiker „Winnie Puuh“ von Disney neuverfilmt werden soll. Obwohl bislang die „Winnie Puuh“-Animationsfilme bislang eher die junge Zielgruppe angesprochen hat, soll in der neuen Verfilmung der Fokus auf den erwachsen gewordenen Christopher Robin liegen, der zu Winnie Puuh und seinen Freunden in den Hundertmorgenwald zurückkehrt.

Interessant ist dabei, dass Walt Disney Pictures mit Alex Ross Perry einen jungen Indie-Regisseur und -Drehbuchautor für das Drehbuch der „Winnie Puuh“-Realverfimung verpflichtet hat. Perry hat zuletzt 2014 auf dem renommierten Sundance Festival mit der Komödie „Listen Up Philip“ mit Jason Schwartzman und Jonathan Pryce äußert positive Kritiken bekommen. Perry könnte dem Buchklassiker von A. A. Milne tatsächlich einen schönen, modernen Anstrich verleihen, ohne ins Laute oder Oberflächliche zu geraten.

So sehr ich mittlerweile von den Meldungen zu Disneys Realverfilmungen gelangweilt bin, so denke ich auch, dass die Verfilmung durchaus seine Daseinsberechtigung haben könnte – solange man den Film angemessen inszeniert. Ich denke da mehr an einen alternativen Stil, wie beispielweise von Spike Jonzes „Wo die wilden Kerle wohnen“. Mit „Paddington“ hat man zuletzt einem weiteren britischen Kinderbuchklassiker mit einem Bären in der Hauptrolle neu und äußert gelungen inszeniert. Wenn Disney hier nur den richtigen Ton trifft, könnte eine Live-Action-Verfilmung von „Winnie Puuh“ tatsächlich auch einer größeren und älteren Zielgruppe gefallen.

5 Gedanken zu „Disneys „Winnie Puuh“ erhält Realverfilmung

  1. „So sehr ich mittlerweile von den Meldungen zu Disneys Realverfilmungen gelangweilt bin, so denke ich auch, dass die Verfilmung durchaus seine Daseinsberechtigung haben könnte – solange man den Film angemessen inszeniert.“

    … Sowas in die Richtung wollte ich auch schreiben. :)
    Gerade Winnie the Pooh könnte einen interessanten Ansatz bieten, der mehr Richtung literarischem Original geht.
    (Ich warte ja auch immer noch auf die Peter Pan-Verfilmung, in der der kleine Michael wirklich Piraten tötet. Das wär doch mal was…)

  2. Mich nervt es inzwischen, dass Disney immer mehr auf die Realverfilmung ihrer Klassiker setzt anstatt sich mal was Neues auszudenken. Aber genau hieran merkt man die Unsicherheit der Branche im Moment. Disney scheint mir derzeit auf zwei Strategien zu setzen: 1. Zeichentrickklassiker into Realverfilmung (Cinderella, Maleficient, Mulan…) und 2. Fortsetzungen bis zum bitteren Ende (Fluch der Karibik 5, alle MARVEL-Filme; Marvel gehört nämlich zu Disney).

    1. Das liegt insbesondere auch an Bob Igers Konzernstrategie, die aktuell auf Cash Cows setzt und Originalideen vernachlässigt – sei es jetzt im Filmbereich (nicht nur Marvel, sondern eben auch in puncto Lucasfilm) oder auch in Themenparks weltweit, in welchen man diesen Trend ebenfalls sehen kann. Ich hoffe, dass man Originalideen nicht außer Acht lässt – denkt man kommende Filme wie „Tomorrowland“, „Zootopia“ oder „Moana“, kann man durchaus noch Hoffnung haben, dass wir eben nicht nur Sequels oder Verfilmungen bekannter Franchises zu Gesicht bekommen. Ich bin gespannt…

      1. Wow, du bist aber gut über den Disneykonzern informiert. Hast du da irgendwelche geheimen Disney-Kontakte? ;-) Oder wo bekommst du sonst deine Infos her? Ich bin immer auf der Suche nach seriösen Quellen. :-)

        Liebe Grüße von Franzi von filmkompass.wordpress.com

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